EU-Führerschein: Tausende Brandenburger haben schon umgetauscht

24.07.2021 04:30

Potsdam (dpa/bb) - Bis Januar 2033 müssen auch Fahrer von
Kraftfahrzeugen in Brandenburg einen Führerschein nach Richtlinien
der Europäischen Union (EU) im Scheckkartenformat vorweisen können.
Die Jahrgänge 1953 bis 1958, deren Fahrerlaubnis bis einschließlich
31. Dezember 1998 ausgestellt worden ist, haben nur noch bis zum 19.
Januar 2022 Zeit, ihre alten Führerscheine gegen dieses
fälschungssichere einheitliche Format umzutauschen. Tausende
Brandenburger sind dem schon nachgekommen. «Gut 5600 Personen aus
diesen Jahrgängen haben bereits einen Kartenführerschein», berichtet

etwa der Sprecher des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Alexander von
Uleniecki. Etwa 3000 Personen dieser Jahrgänge hätten noch einen
Papier-Führerschein und müssten diese noch umtauschen.

In Frankfurt (Oder) haben laut Stadtverwaltung schon 900 Bürger ihre
Fahrerlaubnis umgetauscht, in Potsdam laut Stadtsprecher Markus Klier
bereits 952 Bürger. Wegen der Corona-Pandemie hatte es in der
Landeshauptstadt Verzögerungen gegeben, da die Behörde im späten
Frühjahr 2020 sowie von Dezember 2020 bis April 2021 im Notbetrieb
gearbeitet hatte. Mittlerweile sei das Antragsverfahren auf den
Postweg umgestellt worden.



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