Agrar- und Fischereirat der EU berät über Ostseefischerei

10.10.2021 11:28

Luxemburg (dpa) - Die EU-Agrarminister treffen sich am Montag und
Dienstag in Luxemburg, um unter anderem über die Fischerei in der
Ostsee zu beraten. «Das ist für unsere deutsche Ostseefischerei
zweifellos eine extreme Belastung. Die Bestandslage beim westlichen
Dorsch und beim Lachs ist äußerst kritisch», sagte
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am Sonntag. Die
EU-Kommission habe vorgeschlagen, wegen der schlechten Bestandslage
des westlichen Dorschs und des westlichen Herings die gezielte
Fischerei auf diese Arten bis 2022 zu schließen.

Klöckner zufolge setzt sich Deutschland im Gegenzug dafür ein, dass
im Ausgleich «hinreichende Beifangmengen für die Fischerei auf
Plattfische vorgesehen werden. Der Plattfischbestand hat sich positiv
entwickelt und würde eine höhere Fangmenge erlauben.» Daneben beraten

die EU-Minister den Angaben zufolge die Vorschläge für eine
EU-Waldstrategie, die gemeinsame Agrarpolitik und das Maßnahmenpaket
«Fit for 55» im Rahmen des europäischen Klimaschutzprogramms European

Green Deal.



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