EU-Kommission genehmigt Beihilfe für Messe-Ausfälle in Deutschland

11.10.2021 17:17

Brüssel (dpa) - Veranstalter von Messen und Ausstellungen dürfen nach
einer Entscheidung der EU-Kommission wegen der Corona-Krise mit
weiteren bis zu 150 Millionen Euro unterstützt werden. Die Brüsseler
Behörde genehmigte am Montag eine entsprechende Hilfsmaßnahme aus
Deutschland. Mit dem Geld sollen Kosten, die bei der Organisation von
Veranstaltungen entstanden sind, ausgeglichen werden, wenn diese
wegen Corona-Maßnahmen abgesagt wurden. Konkret geht es um
Ereignisse, die zwischen dem 1. Oktober 2021 und dem 30. September
2022 geplant waren.

«Die Maßnahme steht Organisatoren aller Größen offen, die in
Deutschland tätig sind», hieß es. Da nicht mehr als der tatsächlich
e
Verlust kompensiert werde und nur Schäden ausgeglichen würden, die in
Zusammenhang mit Hygienebeschränkungen stünden, sehe die Kommission
keine Gefahr, dass der Wettbewerb verzerrt werde.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten bereits Anfang des Jahres einen
642-Millionen-Rettungsschirm für die deutsche Messe- und
Kongressbranche genehmigt. Sie ist von der Pandemie besonders hart
getroffen worden.



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