EU-Länder: Position für mehr Transparenz bei Krypto-Transfers steht

01.12.2021 17:54

Brüssel (dpa) - Die EU-Staaten haben sich auf ihre Position für neue
Transparenzregeln bei Überweisungen mit Kryptowährungen geeinigt. So
sollen Transfers von Kryptowerten wie Bitcoin vollends nachverfolgt
werden können, wie am Mittwoch aus einer Mitteilung der EU-Länder
hervorging. Anonyme digitale Geldbörsen - sogenannte Wallets - sollen
verboten werden.

Krypto-Dienstleister müssten demnach Informationen über den Entsender
und Empfänger einer Überweisung transparent machen. Das ist bei
normalen Geldüberweisungen bereits der Fall. Dies solle dazu dienen,
mögliche kriminelle Transaktionen zu identifizieren und
gegebenenfalls zu blockieren, hieß es in der Mitteilung.

Die Einigung der EU-Länder verfeinert einen Gesetzesvorschlag gegen
Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, den die Europäische
Kommission im Juli vorgelegt hatte. Nun muss mit dem Europaparlament
verhandelt und eine gemeinsame Position gefunden werden, bevor der
Gesetzvorschlag verabschiedet werden kann.



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