Einheitliche Ladebuchsen in Handys rücken näher

26.01.2022 15:43

Brüssel (dpa) - Einheitliche Ladegeräte für Handys und andere
Elektrogeräte in der EU rücken näher. Darauf verständigten sich am

Mittwoch Vertreter der EU-Länder. «Mit dem Vorschlag soll dafür
gesorgt werden, dass bei der Anschaffung eines neuen Mobiltelefons
oder ähnlichen Geräts nicht mehr jedes Mal ein neues Ladegerät dazu
gekauft werden muss», teilte der Rat der EU-Staaten mit. Durch die
einheitliche Ladebuchse sollen alle Geräte mit demselben Gerät
geladen werden können.

Mit ihrer Position folgen die EU-Staaten weitgehend einem Vorstoß der
EU-Kommission. Diese hatte im September vorgeschlagen, USB-C bei
Smartphones sowie bei Tablets, Kopfhörern, Lautsprechern, tragbaren
Spielekonsolen und Kameras zur Norm zu machen. Bevor Verbraucherinnen
und Verbraucher tatsächlich von der Standard-Buchse profitieren,
müssen die EU-Staaten und das Europaparlament jedoch noch eine
gemeinsame Position finden. Derzeit werden von einst mehreren Dutzend
Buchsen in Smartphones und Tablet-Computern vor allem drei genutzt:
das inzwischen veraltete Micro-USB, das neuere USB-C und die dünneren
Lightning-Anschlüsse von Apple.

Die EU-Staaten wollen den Vorschlag der EU-Kommission zudem
erweitern. Demnach soll ein Piktogramm auf der Packung künftig
anzeigen, ob ein Ladegerät mitgeliefert wird oder nicht.



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