EU-Abkommen soll Milliardeninvestitionen in Partnerländer fördern

10.05.2022 10:14

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission und die Europäische
Investitionsbank (EIB) werden Milliardeninvestitionen in
Partnerländern wie Moldau fördern. Am Dienstag unterzeichneten
Vertreter der beiden Institutionen ein Garantieabkommen, das Kredite
zu günstigen Konditionen ermöglichen soll. Insgesamt geht es um bis
zu 26,7 Milliarden Euro für Sektoren wie erneuerbare Energie,
Digitales, Verkehr und Gesundheit, wie aus einer Mitteilung
hervorgeht.

Die Gelder sollen Initiativen des Europäischen Fonds für nachhaltige
Entwicklung (EFSD) finanzieren, unter anderem in den
Westbalkanländern. Konkret würden mit den Mitteln etwa Straßen in
Moldau modernisiert, die Straßenbahn in der bosnischen Hauptstadt
Sarajevo verbessert sowie eine Wasseraufbereitungsanlage im
ägyptischen Kairo ausgebaut, sagte der für EU-Nachbarschaft
zuständige Kommissar Olivér Várhelyi. Er kündigte auch an, dass die

Kommission in den kommenden Tagen einen konkreteren Plan vorlegen
werde, um den Wiederaufbau der Ukraine zusammen mit der EIB zu
unterstützen.



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