Ministerium: Zweiter Affenpocken-Todesfall in Spanien

30.07.2022 14:07

Madrid (dpa) - In Spanien ist ein zweiter Todesfall im Zusammenhang
mit einer Affenpocken-Infektion registriert worden. Das meldete am
Samstag das Gesundheitsministerium in Madrid. Der erste Todesfall war
in Spanien erst am Freitagabend mitgeteilt worden. Der staatliche
spanische Fernsehsender RTVE und andere spanische Medien berichteten,
es handle sich gleichzeitig um die ersten MPX-Todesfälle in Europa.

Die Todesfälle seien der Weltgesundheitsorganisation WHO und der
Europäischen Kommission gemeldet worden, schrieb das Ministerium. Der
staatliche Fernsehsender RTVE berichtete unter Berufung auf die
Behörden, in beiden Fällen handele es sich um «junge Männer».

Der erste Todesfall hatte sich in der Region Valencia im Osten
Spaniens ereignet. Das regionale Gesundheitsministerium teilte am
Freitagabend mit, der Tod des mit dem Affenpockenvirus (MPXV)
infizierten Patienten sei «durch eine infektionsbedingte Enzephalitis
(Gehirnentzündung) verursacht» worden.

Zum zweiten Todesfall wurden zunächst keine weiteren Informationen
bekannt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO verzeichnet in einem
jüngsten Situationsbericht zum aktuellen Affenpocken-Ausbruch
insgesamt fünf Tote - alle bislang in der Region Afrika.



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