EU und Südafrika unterzeichnen Partnerschaft für sauberen Handel

20.11.2025 17:18

Vor dem G20-Gipfel vertiefen die Europäische Union und Südafrika ihre
Zusammenarbeit. Der Schwerpunkt liegt auf sauberen Lieferketten und
kritischen Rohstoffen.

Johannesburg (dpa) - Die Europäische Union und Südafrika haben kurz
vor Beginn des G20-Gipfels in Johannesburg eine Partnerschaft für
umweltverträglichen Handel und Investitionen unterzeichnet. Der Fokus
liege darauf, Lieferketten sauberer und widerstandsfähiger zu machen.
Zudem sollten die Dekarbonisierung sowie Investitionen in grünen
Wasserstoff und kritische Rohstoffen vorangetrieben werden, teilten
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratschef António
Costa und Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa mit. 

Während einer Pressekonferenz im südafrikanischen Johannesburg
verkündeten die drei zudem ein Kooperationsabkommen über
Wertschöpfungsketten für Mineralien und Metalle sowie neue Projekte
im Rahmen von Europas Investitionsstrategie Global Gateway.

Für die EU werde dies neue Investitionsmöglichkeiten für Unternehmen

schaffen und den Zugang zu wichtigen Rohstoffen verbessern, hieß es.
Südafrika hoffe, durch nachhaltiges industrielles Wachstum, die
Schaffung lokaler Arbeitsplätze und verstärkte Dekarbonisierung zu
profitieren.

Das Treffen folgte auf einen EU-Südafrika-Gipfel im März im
südafrikanischen Kapstadt. Für die EU ist das
65-Millionen-Einwohnerland am Südzipfel des Kontinents als
Handelspartner, aber auch als Verbündeter im Kampf gegen den
Klimawandel und den Erhalt einer regelbasierten internationalen
Ordnung wichtig.