EU-Afrika-Gipfel berät zu Migration und Mobilität

25.11.2025 12:02

Mehr Wohlstand und Frieden durch Zusammenarbeit - das ist eines der
Themen des EU-Afrika-Gipfels in Angola. Manch Afrikaner hofft auf
eine Zukunft in Europa. Bei dem Gipfel geht es auch um Migration.

Luanda (dpa) - In der angolanischen Hauptstadt Luanda setzen Staats-
und Regierungschefs aus Afrika und Europa den EU-Afrika-Gipfel fort.
Am zweiten und letzten Tag des Treffens stehen nach EU-Angaben unter
anderem die Themen Migration und Mobilität im Mittelpunkt der
Beratungen. 

Tausende Menschen aus afrikanischen Ländern machen sich jedes Jahr
auf den gefährlichen Weg nach Europa, wo sie sich ein besseres Leben
erhoffen und vertrauen sich dabei Schlepperbanden an. Auf dem Gipfel
in Luanda dürfte es daher auch um Maßnahmen gegen Menschenhändler und

die Rückführung von Migranten gehen, die illegal in Europa eingereist
sind, aber auch um Möglichkeiten der legalen Einwanderung. 

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung der afrikanischen Staaten ist
deutlich niedriger als in den europäischen Ländern,
Jugendarbeitslosigkeit ist in vielen Staaten ein Problem. In der
alternden Gesellschaft in Europa hingegen wird es zunehmend
schwieriger, Arbeitskräfte zu finden. So hat Deutschland im
vergangenen Jahr mit dem ostafrikanischen Kenia als erstem
afrikanischen Land ein Abkommen zur Migration von Arbeits- und
Fachkräften geschlossen.

Auf dem 7. EU-Afrika-Gipfel wollen die europäischen und afrikanischen
Staaten 25 Jahre nach dem ersten Gipfel dieser Art in Kairo ihre
Zusammenarbeit vertiefen. Vor dem Ende des Treffens soll eine
gemeinsame Abschlusserklärung veröffentlicht werden.