EU und Afrika: Gemeinsame Zukunft liegt in engerer Zusammenarbeit
25.11.2025 14:59
Zwei Tage lang haben europäische und afrikanische Staaten über eine
vertiefte Zusammenarbeit beraten. Nun wurde die Abschlusserklärung
des EU-Afrika-Gipfels verabschiedet.
Luanda (dpa) - Die Staaten der EU und der Afrikanischen Union (AU)
haben zum Abschluss ihres zweitägigen Gipfeltreffens in der
angolanischen Hauptstadt Luanda in ihrer Abschlusserklärung betont,
die gemeinsame Zukunft beider Kontinente liege in engerer
Zusammenarbeit. «Wir sind entschlossen, unsere Partnerschaft weiter
zu stärken und neue Chancen zu erschließen», heißt es darin.
Zugleich wurde in der Erklärung der Blick auf die Konflikte auf
beiden Kontinenten gesetzt - den Krieg in der Ukraine ebenso wie die
Konflikte in der Demokratischen Republik Kongo und insbesondere im
Sudan. «Wir verurteilen die Gräueltaten, die die (Miliz) RSF in
Al-Faschir nach der Einnahme der Stadt begangen haben, und fordern
die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen sowie einen
ungehinderten humanitären Zugang im ganzen Land», bekräftigten die
Regierungschefs der EU- und AU-Staaten angesichts der Lage in der
sudanesischen Region Nord Darfur. Die Vereinten Nationen bezeichnen
den seit zweieinhalb Jahren andauernden Krieg im Sudan als die größte
humanitäre Krise weltweit.
In der Abschlusserklärung begrüßten beide Seiten die verschiedenen
Engagements der EU im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und
Verteidigungspolitik in Afrika, einschließlich des langjährigen
EU-Beitrags zu afrikanischen Friedensmissionen. Zudem unterstrichen
sie die Bedeutung eines gemeinsamen Kampfes gegen Terrorismus und
gewalttätigen Extremismus.
