Rhein zu politischen Gesprächen nach Griechenland gereist

26.11.2025 17:19

Bei seiner Griechenlandreise will sich Regierungschef Boris Rhein
unter anderem über Sicherheitsfragen und Migrationspolitik
austauschen. Geplant sind mehrere Treffen mit griechischen Ministern.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) ist
für eine dreitägige Reise nach Griechenland geflogen. Auf dem
Programm stehen unter anderem Gespräche mit dem griechischen
Wirtschaftsminister Kyriakos Pierrakakis, dem Minister für
Zivilschutz Michalis Chrisochoïdis sowie dem Minister für Migration
und Asyl, Thanos Plevris, wie die Staatskanzlei in Wiesbaden
mitteilte. 

Rhein wird vom hessischen Europaminister Manfred Pentz (CDU)
begleitet. Zentrale Themen der politischen Gespräche sind den Angaben
zufolge die Modernisierung von Staat und Verwaltung, die
Digitalisierung und der Bürokratieabbau. Ferner stehen die
sicherheitspolitische Lage im östlichen Mittelmeerraum sowie die
Migration und die Zusammenarbeit im europäischen Grenzschutz auf der
Agenda. 

Hessen unterstützt Griechenland mit Frontex-Abordnungen

«Dank seiner Reformen gehört Griechenland zu den wirtschaftlich
dynamischsten Ländern Europas und ist auch in der Digitalisierung der
öffentlichen Verwaltung sehr weit», erklärte Rhein. Zugleich sei das

Land aufgrund seiner geografischen Lage besonders von Migration
betroffen. Hessen unterstütze Griechenland mit regelmäßigen
Abordnungen von Polizeibeamtinnen und -beamten an die
EU-Grenzschutzbehörde Frontex.

Nach der Ankunft in Athen war zunächst ein Treffen mit dem deutschen
Botschafter Andreas Kindl geplant, wie die Staatskanzlei mitteilte.
Die Reise soll am Freitag mit einem Besuch der Akropolis enden.