Rhein: Griechenland bei Digitalisierung «Vorbild»

28.11.2025 14:13

Bei seiner Griechenlandreise zeigt sich Hessens Regierungschef Rhein
von der «konsequenten» Digitalisierung in der Verwaltung des Landes
beeindruckt. Welche Themen noch im Mittelpunkt standen.

Athen/Wiesbaden (dpa/lhe) - Bei der Digitalisierung der Verwaltung
kann Deutschland nach den Worten von Hessens Ministerpräsident Boris
Rhein (CDU) von Griechenland lernen. «Griechenland zeigt, wie
konsequente Digitalisierung gelingen kann - und das unter denselben
europäischen Datenschutzregeln wie in Deutschland», erklärte er zum
Abschluss seiner dreitägigen Griechenlandreise. Dieser Erfolg liege
auch am Mindset, wie man Dinge anpacke. 

«Griechenland kann ein echtes Vorbild sein», ergänzte Rhein. Das Land

stelle bei seiner Verwaltungsdigitalisierung vor allem die Frage,
welcher Service den Bürgerinnen und Bürger nutze. Bei der
Delegationsreise wurde Rhein unter anderem von Hessens Europaminister
Manfred Pentz (CDU) begleitet. Neben einer modernen Verwaltung
standen die Themen Migration, Außengrenzschutz sowie die Rolle
Griechenlands in der Europäischen Union im Mittelpunkt. 

Pentz verwies auf «große Übereinstimmungen» bei europapolitischen
Positionen. «Hessen wie Griechenland setzen sich zum Beispiel dafür
ein, dass die Erweiterung der Europäischen Union in Südosteuropa
vorankommt», erklärte er. Die Länder des Westbalkans brauchten nicht

nur eine realistische und verlässliche Beitrittsperspektive, sondern
auch aktive Unterstützung im Beitrittsprozess. «Griechenland ist
dafür ein wichtiger und verlässlicher Partner.»