Konflikte/Nato/EU/Diplomatie/Militär/Wirtschaft/USA/Grönland/Dänemark / Schwedens Kristersson zu Trump: Lassen uns nicht erpressen
17.01.2026 20:34
US-Präsident Donald Trump eskaliert im Streit über Grönland. In
Schweden findet man dafür klare Worte.
Stockholm (dpa) - Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson
hat die Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump im
Grönland-Konflikt scharf kritisiert. «Wir lassen uns nicht
erpressen», schrieb Kristersson in einem X-Beitrag. Nur Dänemark und
Grönland selbst würden über Fragen entscheiden, die die beiden Länd
er
betreffen. Er werde sich stets für sein Land und seine verbündeten
Nachbarn einsetzen.
Dies sei eine Angelegenheit der EU, die viel mehr Länder betreffe als
die, die aktuell genannt würden, so Kristersson weiter. Gemeinsam mit
anderen EU-Ländern, Norwegen und Großbritannien führe Schweden
derzeit intensive Gespräche, um eine Antwort auf Trumps Drohung zu
finden.
Trump hatte unter Verweis auf den Grönland-Streit zusätzliche Zölle
gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder ab Anfang
Februar angekündigt, darunter etwa Schweden, Dänemark und auch
Großbritannien. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis
ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt
werde, teilte Trump mit.
