USA begründen Grönland-Vorgehen: wollen Konflikt vermeiden

18.01.2026 20:06

Die Trump-Regierung will Grönland kaufen. Es gehe um nationale
Sicherheit. Der US-Finanzminister wird jetzt etwas konkreter dazu.

Washington (dpa) - Die US-Regierung hat ihr Ziel, Grönland den USA
einzuverleiben, mit der Vermeidung eines möglichen Konflikts in der
Arktisregion begründet. US-Finanzminister Scott Bessent sagte in der
Sendung «Meet the Press» des US-TV-Senders NBC News: Grönland könne

nur verteidigt werden, wenn es Teil der USA sei - und wenn Grönland
Teil der Vereinigten Staaten sei, werde es erst gar keine
Notwendigkeit geben, es verteidigen zu müssen. Bessent sagte auch:
«Die Europäer wirken schwach. Die USA wirken stark.»

Bessent ergänzte: «Der Präsident versucht, einen Konflikt zu
vermeiden.» Der US-Minister sprach über ein perspektivisches
Szenario: Wenn es einen Angriff von Russland oder aus einem anderen
Gebiet auf Grönland geben sollte, würden die USA hineingezogen
werden. Deshalb sei es jetzt besser, Grönland zu einem Teil der
Vereinigten Staaten zu machen, sagte Bessent und betonte zur Stellung
der USA in der Welt: «Wir sind das stärkste Land der Welt.» Der
US-Präsident denke strategisch. «Wir werden unsere nationale
Sicherheit nicht outsourcen», sagte der Minister.