. Korrigiert wurde im Titel, im Teaser sowie im ersten Absatz: niedrigste Inflationsrate seit September 2024 ) Inflation in Eurozone fällt auf tiefsten Stand seit 2024

04.02.2026 13:43

So gering war der Anstieg der Verbraucherpreise seit September 2024
nicht mehr. Woran das liegt.

Luxemburg (dpa) - In der Eurozone ist die Inflationsrate auf den
tiefsten Stand seit September 2024 gefallen. Im Januar stiegen die
Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,7 Prozent, wie das
Statistikamt Eurostat in Luxemburg nach einer ersten Schätzung
mitteilte. 

Die Europäischen Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig zwei Prozent
an. Sie hatte zuletzt die Leitzinsen nicht angetastet. Auch bei der
nächsten EZB-Entscheidung an diesem Donnerstag wird keine Änderung
erwartet.

Energie ist günstiger

Mit ausschlaggebend für die schwächere Inflation sind sinkende Kosten
für Energie. Die Energiepreise fielen um 4,1 im Jahresvergleich. Die
Preise für Lebens- und Genussmittel stiegen hingegen um 2,7 Prozent.

Die Kernrate der Inflation, bei der besonders schwankungsanfällige
Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden,
sank auf 2,2 Prozent von zuvor 2,3 Prozent. 

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Preise insgesamt um 0,5 Prozent.
Die Kernverbraucherpreise gingen um 1,1 Prozent zurück.