Scharfe Kritik aus Teheran an EU-Kommissionspräsidentin

10.03.2026 17:44

Nach einem X-Post von Ursula von der Leyen erhebt Teheran schwere
Vorwürfe gegen die EU-Kommissionspräsidentin. Dabei geht es wohl um
die Haltung im Gaza- und im Iran-Krieg.

Teheran (dpa) - Das iranische Außenministerium hat
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeworfen, auf der
«falschen Seite der Geschichte» zu stehen. Von der Leyen hatte zuvor
auf X erklärt: «Die Menschen im Iran verdienen Freiheit, Würde und
das Recht, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden. Auch wenn wir
wissen, dass dies während und nach dem Krieg mit Gefahren und
Instabilität verbunden sein wird.»

Irans Außenamtssprecher Ismail Baghaei reagierte ebenfalls auf X. Er
beschuldigte von der Leyen, «Besatzung, Völkermord und Gräueltaten»

gebilligt zu haben und jetzt «Kriegsverbrechen der USA und Israels»
im Iran reinzuwaschen. «Schweigen angesichts von Gesetzlosigkeit und
Gräueltaten ist nichts weniger als Mittäterschaft», so der Sprecher.