Musks X reicht Vorschläge für Korrekturen nach EU-Strafe ein

13.03.2026 14:28

Gibt Elon Musks X am Ende nach? Das US-Unternehmen ist laut
EU-Kommission in konstruktivem Austausch mit der Brüsseler Behörde.
Die Zahlung einer Millionenstrafe steht aber noch aus.

Brüssel (dpa) - Elon Musks Unternehmen X hat nach einer
Millionenstrafe Vorschläge für Korrekturen an der Online-Plattform
bei der Europäischen Kommission eingereicht. Ein Sprecher der
Brüsseler Behörde bestätigte, dass die US-Plattform Anpassungen
vorgeschlagen habe, die die Authentifizierung von Nutzerkonten durch
Verifizierungshaken verbessern sollen. 

Details zu den Vorschlägen nannte er nicht. «Wir müssen die Tatsache

würdigen, dass das Unternehmen nach einem konstruktiven Austausch
seine Verpflichtungen ernst genommen und uns Nachbesserungen
angeboten hat», sagte der EU-Beamte. 

Wegen Transparenzmängeln hatte die EU-Kommission im Dezember gegen X
eine Strafzahlung von 120 Millionen Euro verhängt. Als Grund nannte
die Behörde unter anderem, dass die Authentifizierung von
Nutzerkonten durch den weißen Verifizierungshaken auf blauem Grund
irreführend sei. Noch bis Montag hat die Online-Plattform Zeit, die
Strafe zu zahlen. Grundlage für das Verfahren ist das EU-Gesetz über
digitale Dienste (Digital Services Act, kurz DSA). 

Elon Musk hatte nach der Strafe vergangenes Jahr auf X geschrieben:
«Die EU sollte abgeschafft werden.» Auch die US-Regierung hatte mit
massiver Kritik auf die EU-Entscheidung reagiert und kurz darauf
sogar Einreisesperren gegen Europäer verhängt.