EU-Haushalt: Merz zweifelt an Einigung im laufenden Jahr

25.03.2026 15:39

Der langfristige EU-Haushalt sieht bis 2034 Ausgaben von rund zwei
Billionen Euro vor. Doch die Verhandlungen über die Details könnten
sich hinziehen.

Berlin (dpa) - Bei den Verhandlungen über den langfristigen
EU-Haushalt rechnet Bundeskanzler Friedrich Merz mit keiner raschen
Einigung. Bei der Regierungsbefragung im Bundestag sagte der
CDU-Politiker, über Höhe und Methodik des mittelfristigen
Finanzrahmens gebe es intensive Diskussionen. «Ich bin noch nicht
sicher, ob wir sie wirklich in diesem Jahr zum Abschluss bringen.»

Der nächste langfristige EU-Haushalt soll für den Zeitraum von 2028
bis 2034 gelten und Ausgaben in Höhe von rund zwei Billionen Euro
ermöglichen. Widerstand gibt es vor allem gegen das Vorhaben der
EU-Kommission, verschiedene Fördertöpfe zusammenzulegen. Kritiker
befürchten Nachteile für strukturschwache Regionen. Auch Merz äußer
te
sich im Bundestag kritisch zu einer Zentralisierung und warb
ausdrücklich für eine regionale und lokale Verteilung der Mittel.