Vier südeuropäische Staaten warnen vor neuer Migrationskrise

24.04.2026 09:13

Zypern, Griechenland, Italien und Malta schlagen Alarm: Droht Europa
eine neue Flüchtlingswelle wie 2015?

Nikosia/Athen (dpa) - Vier südeuropäische EU-Staaten warnen
angesichts der Konflikte im Nahen Osten vor einer neuen
Migrationskrise. Bei einem Treffen am Rande einer informellen
Zusammenkunft des Europäischen Rates in Zypern betonten die
Regierungschefs von Zypern, Griechenland, Italien und Malta die
Notwendigkeit eines koordinierten Vorgehens, um eine Situation wie im
Jahr 2015 zu verhindern.

Verweis auf Migrationslage 2015

Damals hatte eine starke Zunahme von Flüchtlingsbewegungen, vor allem
aus Syrien, Irak und Afghanistan, über die Türkei und die sogenannte
Balkanroute, die EU vor erhebliche politische und organisatorische
Herausforderungen gestellt. 

Die vier Staaten betonten in der Mitteilung die Bedeutung eines
gemeinsamen europäischen Ansatzes, konkrete Maßnahmen wurden darin
aber nicht formuliert.