Ministerpräsident Wüst besucht Schlesien und Auschwitz

18.05.2026 17:30

Ministerpräsident Wüst reist nach Polen. Er besucht erstmals
Auschwitz und setzt sich für eine engere Zusammenarbeit mit der
Partnerregion Schlesien ein. Dafür will er besondere Botschafter
gewinnen.

Düsseldorf/Kattowitz (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bricht am Dienstag zu einer
zweitägigen Reise nach Polen auf. Wüst besucht die NRW-Partnerregion
Schlesien und am Mittwoch erstmals das ehemalige deutsche
Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. 

In Kattowitz sind am Dienstag zunächst Gespräche mit Politikern der
Woiwodschaft Schlesien sowie Termine zur europäischen Zusammenarbeit
und zur Gesundheitsversorgung geplant. Ein Schwerpunkt ist dabei auch
das sogenannte regionale Weimarer Dreieck zwischen NRW, Schlesien und
der französischen Region Hauts-de-France. Das auf Bundesebene 1991
gegründete Weimarer Dreieck ist ein politisches Kooperationsformat
zwischen Deutschland, Frankreich und Polen zur Stärkung der
europäischen Integration. 

Besondere Botschafter sollen Beziehungen stärken

Auf seiner Reise wird Wüst von einer Delegation aus Vertreterinnen
und Vertretern von Landesregierung, Wissenschaft, Kultur,
Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft begleitet. Mit der neuen
Initiative «Botschafterinnen und Botschafter NRW-Schlesien» sollen
die Beziehungen zwischen den beiden industriell geprägten Regionen
gesellschaftlich gestärkt werden. Dafür sollen verschiedene
Persönlichkeiten, die mit NRW und Schlesien eng verbunden sind, einen
Beitrag leisten.