EU genehmigt Millionen-Beihilfe für Arena in Würzburg
15.07.2026 13:12
Das Bauvorhaben in Würzburg soll einen Schub für Wirtschaft, Sport
und Kultur bringen. In Brüssel ist dafür eine wichtige Entscheidung
gefallen.
Brüssel/Würzburg (dpa) - Die Europäische Kommission hat grünes Lich
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für Staatshilfen in Höhe von 52 Millionen Euro für den Bau einer
multifunktionalen Arena in Würzburg gegeben. Die deutsche Maßnahme
sei im Einklang mit EU-Vorschriften, stellten die Wettbewerbshüter in
Brüssel fest.
Die geplante Arena soll Platz für bis zu 7.000 Besucherinnen und
Besucher bieten und für Sportveranstaltungen, Konzerte sowie andere
kulturelle und soziale Anlässe genutzt werden, hieß es in der
Mitteilung der Kommission.
Das Bauvorhaben soll den Angaben nach die Wirtschaft ankurbeln,
Arbeitsplätze schaffen und den Sport- und Kultursektor in Würzburg
sowie in der Region Unterfranken stärken. Die Gesamtkosten werden auf
etwa 85 Millionen Euro geschätzt. Die klamme Mainstadt arbeitet an
einem Finanzierungskonzept, um ihren Teil zu schultern.
Das Projekt wird laut Kommission die gemeinnützige Zukunftsstiftung
Würzburg über eine Projektgesellschaft realisieren. Nach
Fertigstellung soll die Arena an einen Betreiber verpachtet werden,
dessen Auswahl noch aussteht.
Staatshilfe unterliegt in der EU strengen Regeln, um
Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden. So soll verhindert werden, dass
finanzstarke Länder wie Deutschland und Frankreich ihren Unternehmen
unverhältnismäßige Vorteile gegenüber Unternehmen aus kleineren
Ländern verschaffen.
