130 Menschen üben Einsatz bei Extremwetterszenario
09.09.2026 17:00
Wie handeln in einer Hitzewelle oder während einer Sturmflut? In
Hamburg-Altona wurde der Ernstfall geprobt.
Hamburg (dpa/lno) - Rund 130 Menschen haben in Hamburg-Altona den
Umgang mit einer Hitzewelle und einer Sturmflut geübt. Sie statteten
eine Notunterkunft aus, betrieben einen Sammel- und
Registrierungspunkt, öffneten einen Trinkwassernotbrunnen und übten
die Versorgung von Verletzten nach einem Busunfall, wie der
Veranstalter, das Bezirksamt Altona, mitteilte. Dabei sollten sie
verschiedene Rollen einnehmen, von Spontanhelfern bis hin zu
Einsatzkräften.
Die Übung war Teil des EU-Projekts «Crews» und wurde gemeinsam mit
der Feuerwehr entwickelt und durchgeführt. Im Mittelpunkt habe die
Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Behörden und Zivilbevölkerung im
Krisenfall gestanden, teilte der Veranstalter mit.
«Zivil- und Katastrophenschutz sind in der heutigen Zeit von
besonderer Bedeutung. Die Herausforderungen, denen wir uns stellen
müssen, erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden und
zivilen Akteurinnen», sagte der Leiter des Bezirksamt Hamburg-Altona,
Sebastian Kloth.
