Von der Leyen: «Grausamkeit darf sich niemals wiederholen»

07.10.2026 10:16

Mehr als 1.000 Menschen werden beim Überfall der Hamas auf Israel
getötet. Drei Jahre später gedenken EU-Spitzenpolitiker der Opfer.

Brüssel (dpa) - Am Jahrestag des Überfalls der islamistischen
Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 betonen die EU-Spitzen
ihre Solidarität mit Israel. «Die EU steht all jenen zur Seite, deren
Leben sich durch diesen Tag für immer verändert hat», schrieb
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf der Plattform X.
«Die unbeschreibliche Grausamkeit und der Terror des 7. Oktober
dürfen sich niemals wiederholen.» Die EU sei weiterhin bereit, dazu
beizutragen, dass aus dem derzeitigen fragilen Waffenstillstand ein
dauerhafter Frieden auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung
werde.

EU-Ratspräsident António Costa schrieb: «Nichts kann solchen Terror
rechtfertigen, und so etwas darf sich niemals wiederholen.» Weiter
sagte der Portugiese, «die EU wird stets das Recht Israels auf ein
Leben in Frieden und Sicherheit verteidigen». 

«Manche Tage bleiben für immer im Gedächtnis»

«Das Europäische Parlament gedenkt der Opfer dieses Tages des Grauens
und bekräftigt erneut sein Engagement dafür, den Terrorismus zu
beenden, einen Weg zum Frieden zu finden und seine Anstrengungen zur
Bekämpfung des uralten Übels des Antisemitismus zu verstärken», hie
ß
es von EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola. Manche Tage blieben
für immer im Gedächtnis.

EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sagte: «Wir müssen jede Form von
Antisemitismus in ganz Europa entschieden zurückweisen.» Die Hamas
habe dem israelischen Volk unsagbares Leid zugefügt und Verwüstung
hinterlassen. Weiter forderte sie: «Die Hamas muss ihre Waffen
niederlegen, damit der Friedensplan für Gaza vorangebracht werden
kann.»

Am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer
extremistischer Organisationen rund 1.200 Menschen in Israel getötet
und mehr als 250 weitere als Geiseln nach Gaza verschleppt. Der
Überfall löste den Gaza-Krieg aus.