Söder für EU-Freihandelszone mit arabischen Ländern
02.11.2026 18:46
In Bayern fehlt es ebenso wie in ganz Deutschland an Investitionen.
Die Emirate jedoch wollen viele Milliarden anlegen. Ministerpräsident
Söder will den Handel mit dem Mittleren Osten erleichtern.
Abu Dhabi/München (dpa) - Ministerpräsident Markus Söder (CSU)
plädiert für eine europäisch-arabische Freihandelszone. Dafür sollt
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sich Europa und auch Deutschland einsetzen, sagte der CSU-Chef am
Rande seines Besuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten. «Ich
glaube, für all die Investitionen, die da getätigt werden können,
braucht es weitere Freihandelszonen.» Nach Angaben Söders wären neben
den Emiraten auch weitere arabische Länder interessiert.
Im September hatte der emiratische Staatschef Mohammed bin Sajid bei
einem Staatsbesuch in Deutschland Investitionen in zweistelliger
Milliardenhöhe in der Bundesrepublik angekündigt, für Bayern sind
zehn Milliarden Euro vorgesehen. Zweite Station der Reise Söders ist
an diesem Dienstag Katar.
Die deutsche Wirtschaft leidet seit einigen Jahren sowohl unter
fehlenden Investitionen in der Bundesrepublik als auch unter
wachsenden Handelshemmnissen mit den USA und China. Insofern nehmen
sowohl Unternehmen als auch Politik jetzt andere Staaten in den
Blick. Dazu gehören neben Indien trotz des andauernden Irankriegs
auch mehrere Länder im Mittleren Osten.
