Die Isle of Man ist autonomer Kronbesitz

Warum ist die britische Insel Isle of Man nicht Teil der EU?

Die Isle of Man (früher: Isle of Mann, auf Manx: Ellann Vannin) ist eine Insel in der Irischen See. Sie gehört aber nicht zu Großbritannien damit auch nicht zur Europäischen Union. Als autonomer Kronbesitz ist sie direkt der britischen Krone unterstellt. Das gilt auch für die Kanalinseln mit den beiden selbstverwalteten "Vogteien" (bailiwick) Jersey und Guernsey.

Zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert wurde die Isle of Man ein Außenposten der Wikinger und war bis zum 13. Jahrhundert Teil des norwegischen Königreichs der Hebriden. Danach wurde sie an Schottland abgetreten und kam 1765 an die britische Krone. Die Bewohner bezeichnen sich und ihre Insel nach der ausgestorbenen keltischen Sprache als Manx. Heute wird auf der Insel Englisch gesprochen.

Obwohl die Isle of Man kein Mitglied der Europäischen Union ist, gilt ein Teil des EU-Rechts auch auf der Insel. Sie ist auch Teil der EU-Zollunion. Mit Ausnahme der Außen- und Verteidigungspolitik - für diese ist das Vereinigte Königreich zuständig - wird die Insel selbstverwaltet. Der Tynwald wurde bereits 979 gegründet und ist das älteste Parlament der Welt. Es besteht aus zwei Kammern.



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