Was wurde aus der 12-Pfennig-Einheit der Deutschen Telekom?

Welche Auswirkungen hatte die Umstellung auf den Euro für die Telefonrechnung?

Ursprünglich wollte die Deutsche Telekom vom 1. Januar 2000 an alle Rechnungen auf Euro umstellen. Später hat man sich in der Telekomzentrale aber für eine zurückhaltendere Lösung entschieden. Auch in den Jahren 2000 und 2001 wurden weiterhin Rechnungen in DM geschrieben. Kunden hatten aber seit dem 1. Januar 2000 die Möglichkeit, auf Wunsch Euro-Rechnungen zu erhalten.

Bei der Telekom wurde die Rechnungsstellung in Euro mit einer leichten Tarifsenkung verbunden: Die Einheit wurde ein hundertstel Pfennig billiger. Statt 0,1034 DM zuzüglich Mehrwertsteuer wurden seit 1. Januar 2000 je Tarifeinheit 0,1033 DM oder 0,0528 Euro verlangt. Damit erreichte die Deutsche Telekom sowohl in der DM- als auch in der Euro-Welt werbewirksame Signalbeträge: Inklusive Mehrwertsteuer kostete eine Einheit 12 Pfennig oder 6 Cent.

Für den Telefonkunden ergab sich damit in jedem Fall eine leichte Preissenkung: Für 1000 Einheiten wurden bisher inklusive Mehrwertsteuer 119,94 DM berechnet. Nach der Umstellung wurden 119,83 DM fällig.



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