Euro-Banknoten im Wert von 184 Milliarden Euro im Umlauf

Scheine im Wert von 8,1 Milliarden DM nicht zurückgegeben

In Deutschland waren Ende August 2004 Euro-Banknoten im Wert von 184 Milliarden Euro im Umlauf. Bei den Münzen belief sich der Wert nach Angaben der Bundesbank auf 4,4 Milliarden Euro. Dennoch horten viele Bürger immer noch D-Mark: Scheine im Wert von 8,1 Milliarden DM wurden nach der Euro-Umstellung nicht zurückgegeben. Die noch ausstehenden Pfennig-Münzen summieren sich auf 7,3 Milliarden DM.

Insgesamt befinden sind rund 9 Milliarden Euro-Banknoten im Wert von 460 Milliarden Euro in den Portemonnaies der Bürger in den Euro-Ländern. Laut Europäischer Zentralbank (EZB) ist der 50-Euro-Schein die häufigste Banknote, gefolgt vom 20-Euro-Schein. Die 53 Milliarden umlaufenden Münzen der Euro-Zone summieren sich auf 14,8 Milliarden Euro. Die Kupfermünzen liegen dabei an der Spitze: am häufigsten ist die 1-Cent-Münze, gefolgt vom 2-Cent und 5-Cent-Stück.

Bei den 5-Euro-Scheinen ist laut EZB die Qualität der Banknoten am schlechtesten. Diese Banknoten zirkulierten vor allem im Einzelhandel und würden selten an die Banken zurückgegeben, heißt es. «Zudem werden Scheine mit geringem Wert von der Bevölkerung weniger
pfleglich behandelt.» 2002 ersetzten die Nationalbanken rund 750 Millionen zerrissener und schmutziger Banknoten.

Die Zahl der Fälschungen sei nach einem Anstieg in den ersten Jahren inzwischen stabil. Im ersten Halbjahr 2004 wurden in der Euro- Zone 307 000 «Blüten» aus dem Verkehr gezogen.



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