Die französischen Überseegebiete

Der Euro gilt überall in Frankreich

Der Euro gilt in den Départements d'outre-mer (DOM)
Frankreichs überseeische Départements - die Départements d’Outre-mer (DOM) – sind Teil des französischen Staatsgebietes. Der Französische Franc war dort genauso offizielles Zahlungsmittel wie im übrigen Frankreich. Das bedeutet: Man kann in Guadeloupe und Martinique (Karibik), Réunion (Indischer Ozean) und Französisch-Guyana (Südamerika) die gemeinsame Währung ebenso nutzen wie im französischen Mutterland.

Sonderfall Mayotte und St. Pierre et Miquelon
Einen Sonderfall bilden die Inseln Mayotte (Indischer Ozean) und Saint-Pierre et Miquelon (vor der Ostküste Kanandas). Beide Inseln sind zwar keine Départements d’Outre-mer, der Euro tritt aber auch dort an die Stelle des Französischen Franc.

Der CFP-Franc in den "Territoires d'Outre-mer"
Der CFP-Franc bleibt in den überseeischen Territorien Frankreichs, die nicht zum französischen Staatsgebiet gehören, gesetzliches Zahlungsmittel. Frankreich behält das Recht, dort eigene Geldzeichen auszugeben.

Der CFP-Franc ist eine eigenständige Währung, die durch das Institut d’émission d’Outre-mer für die überseeischen Territorien Frankreichs (Territoires d’Outre-mer) in Umlauf gebracht wird und mit einer festen Parität an den Franc gekoppelt ist. Anders als die überseeischen Départements Frankreichs (Départements d`Outre-mer) handelt es sich bei den überseeischen Territorien Frankreichs nicht um französisches Staatsgebiet.

In den überseeischen Territorien zahlt man auch nach Einführung des Euro weiter mit dem CFP-Franc. Das Recht, in den Territoires d’Outre-mer eigene Geldzeichen auszugeben, behält Frankreich auch nach Einführung des Euro. Diese Befugnis wurde dem französischen Staat im 13. Protokoll zum EG-Vertrag zuerkannt.

 



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