Kein Automatismus bei der Euro-Einführung
Partner, nicht Mitglieder der Währungsunion
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Die EU-Mitgliedsländer Dänemark, Schweden und Großbritannien fehlen bisher bei der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Dänemark und Großbritannien werden später entscheiden, ob und ab wann sie der Euro-Zone beitreten. Der EU-Vertrag gibt ihnen hierzu das Recht ("opting-out-Klausel"). Für Schweden gibt es keine solche Ausnahmeregelung. Nach den Regeln des EU-Vertrages müßte das Land der Währungsunion beitreten, sobald es die Konvergenzkriterien erfüllt.
Die mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittskandidaten, die vor den Toren der EU stehen, werden mit ihrem EU-Beitritt nicht automatisch zu Mitgliedern der Währungsunion. Sie können den Euro nur einführen, wenn sie die Konvergenzkriterien erfüllen. Im Kosovo und in Montenegro wird schon heute in Euro bezahlt. Dennoch sind diese Länder keine Mitgliedstaaten der Währungsunion.

