Kohäsionsfonds fördert wirtschaftliche und soziale Entwicklung der EU

Viele Regionen Osteuropas erhalten Unterstützung

Der Kohäsionsfonds hilft den Mitgliedstaaten, deren Wirtschaftsleistung pro Einwohner unter 90 Prozent des EU-Durchschnitts liegt, ihren wirtschaftlichen und sozialen Rückstand zu verringern und ihre Wirtschaft zu stabilisieren. Er unterstützt Projekte im Rahmen des Ziels „Konvergenz“. Programmplanung, Verwaltung und Kontrolle laufen ähnlich ab wie beim Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Deutschland erhält keine Mittel aus dem Kohäsionsfonds.

Im Zeitraum 2007-2013 kommen folgende Mitgliedstaaten für eine Förderung durch den Kohäsionsfonds in Betracht: Bulgarien, Rumänien, Zypern, Estland, Griechenland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, die Tschechische Republik, die Slowakei und Slowenien. Spanien erhält eine Übergangsförderung, da die spanische Wirtschaftsleistung pro Einwohner unter dem Durchschnitt der EU-15 liegt.

Der Kohäsionsfonds unterstützt Projekte aus folgenden Bereichen:

Die finanzielle Unterstützung durch den Kohäsionsfonds kann durch Entscheidung des Rats (mit qualifizierter Mehrheit) ausgesetzt werden, wenn ein Mitgliedstaat ein übermäßiges Staatsdefizit aufweist und keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen hat oder wenn die unternommenen Maßnahmen zu keinem Erfolg geführt haben.

Weitere Informationen der Europäischen Kommission zur Regionalpolitik



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